Micromovie - a creative Medium for mobile Engines

Micromovie - a creative Medium for mobile Engines

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Inhaltsangabe:Einleitung: Mobile EndgerActe sind lAcngst nicht mehr nur reine KommunikationsgerActe. Sie haben sich vielmehr zu portablen Organizern und MultimediagerActen entwickelt. Mobiltelefone werden immer leistungsfAchiger, verfA¼gen A¼ber hochauflApsende Bildschirme sowie schnellere DatenA¼bertragungstechnologien. Sie bieten eine Vielzahl an FunktionalitActen, die das a€˜Surfena€™ im Internet, Versenden von E-Mails und Aufnehmen von Fotos und Videos ermApglichen. Im Laufe dieser aktuellen Entwicklung bildete sich eine neue Filmform heraus: der Micromovie, auch als a€˜Mobile Videoa€™ oder a€˜Handyfilma€™ bekannt. FA¼r mobile GerActe produzierte Videos gewinnen zunehmend an Bedeutung. Viele Unternehmen sehen in diesem Bereich groAŸes Wachstumspotential. Allerdings gibt es bisher nur eine geringe Anzahl an Anbietern, die Filme eigens fA¼r die kleinen Displays optimieren und dem Konsumenten zugAcnglich machen. Die meisten Anbieter von mobilen Videoformaten beschrAcnken sich vorerst noch auf die Adaption vorhandener Inhalte von Fernsehen oder Kino. Dabei sind die Videos auf das Mobiltelefonformat verkleinert und die DateigrApAŸe entsprechend den GerActen angepasst, jedoch nicht auf technische und inhaltliche Anforderungen kleiner DisplaygrApAŸen optimiert. Andere sind sich der Marktchancen bewusst und erstellen erste Formate, die den Anforderungen portabler GerActe entsprechen. Sie produzieren zunAcchst Bewegbildinhalte mit einer bewusst kurz gewAchlten Abspieldauer wegen des finanziellen Aufwands und der Ungewissheit, ob sich diese Aufwendungen amortisieren. Wenn die Akzeptanz des Nutzers ausgelotet und das Format klar definiert ist, besteht die Chance, dass sich neue GeschAcftsmodelle etablieren. Ein Micromovie stellt Netzbetreiber, GerActehersteller und Produzenten mobiler Inhalte vor neue Herausforderungen, da die geringe DisplaygrApAŸe und die eingeschrAcnkte BildqualitAct der GerActe eine spezielle Aufbereitung sowie eine eigene Bildsprache erfordern. Ziel der Diplomarbeit ist die Ermittlung der Anforderungen fA¼r die Produktion eines Micromovie. Dabei soll zunAcchst untersucht werden, welche Zielgruppen mobile Videoformate ansprechen. Dazu gilt es herauszufinden, in welchem Nutzungskontext diese verwendet werden und was deren Motive sind. DarA¼ber hinaus soll ermittelt werden, welche technischen Standards derzeit am Markt vorherrschen und sich in naher Zukunft etablieren kApnnten. Ferner werden im mobilen Sektor GeschAcftszweige vorgestellt, die in jA¼ngster Vergangenheit auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Arbeit soll ein Leitfaden darstellen, der Auskunft darA¼ber geben soll, wie mobile Videos gestaltet sein mA¼ssen, um auf kleinen Bildschirmen vom Nutzer angenommen zu werden. Dabei wird geklAcrt, welche Eigenheiten das Medium mit sich bringt und welche Parameter bei der Produktion zu berA¼cksichtigen sind. Die daraus gewonnenen Kenntnisse und Grundlagen flieAŸen anschlieAŸend in den praktischen Teil der Arbeit ein - die Produktion eines Micromovie. Gang der Untersuchung: Das erste Kapitel dient als EinfA¼hrung in die Thematik und erlAcutert den Aufbau dieser Arbeit. Im folgenden Kapitel wird das Nutzungsverhalten mobiler Inhalte in Deutschland untersucht. Eine Zielgruppenanalyse soll zunAcchst zeigen, wie verschiedene Altersgruppen zu neuen Anwendungen stehen und wie sich das auf ihr Konsumverhalten auswirkt. Danach werden einige reprAcsentative Marktstudien, die sich mit der Nutzung mobiler Internetdienste beschAcftigten, herangezogen. Sie sollen Aufschluss darA¼ber geben, welche Angebote A¼berwiegend gefragt sind und welche Zielgruppe den Markt dominiert. Da diese Studien allerdings zu wenig auf die Nutzung mobiler Videoinhalte und interaktiver Dienste abzielen, wurde zusActzlich eine eigene Online-Befragung durchgefA¼hrt. Deren Ergebnisse werden anschlieAŸend mit den Marktstudien verglichen. Dabei zeigt sich, in wie weit bestimmte Aussagen mit bisherigen Untersuchungen A¼bereinstimmen und an welchen Punkten Differenzen auftreten. Die im dritten Kapitel behandelte Bestandsaufnahme des Mobilfunkmarktes spielt bei der Entwicklung von mobilen Anwendungen eine wesentliche Rolle. Hier erfolgt zunAcchst ein Aœberblick der marktrelevanten mobilen EndgerActe und deren technische Ausstattung sowie spezifischen Eigenschaften. Welche technischen Anforderungen an diese gestellt werden und in welche Richtung sich der Markt entwickeln kApnnte, zeigen die nachfolgenden Abschnitte. AbschlieAŸend werden relevante FunkA¼bertragungstechnologien vorgestellt und einen Ausblick auf zukA¼nftige Technologien gegeben. Auf die Abspielumgebungen von kurzen Filmen wird im vierten Kapitel eingegangen. DarA¼ber hinaus gibt es einen Aœberblick A¼ber das derzeitige Angebot an bereits verfA¼gbaren mobilen Inhalten und Dienstleistungen. In den Bereichen Musik- und Video, News, Games und Software werden verschiedene marktrelevante Anbieter vorgestellt, die sich entweder speziell auf die Produktion und Vermarktung dieser Inhalte spezialisiert haben oder den mobilen Sektor als zusActzlichen Distributionskanal sehen. Das fA¼nfte Kapitel soll Antwort auf die Frage geben: Was ist ein Micromovie? ZunAcchst wird die Begriffsdefinition geklAcrt und die Einordnung des neuen Mediums vorgenommen. Danach erfolgt eine ErlAcuterung der wichtigsten Merkmale und Rahmenbedingungen fA¼r a€˜Mobile Videosa€™. In den nachfolgenden Abschnitten wird auf die technische Aufbereitung mobiler Videos eingegangen, das heiAŸt wie muss die Verarbeitung des Videomaterials erfolgen, um ein gutes Endergebnis fA¼r das Abspielen von handygerechten Inhalten hinsichtlich des Datenvolumens und der BildqualitAct zu erzielen. Daran schlieAŸen sich die inhaltlichen und gestalterischen Kriterien an. Es wird aufgezeigt, welche MApglichkeiten sich trotz der technischen EinschrAcnkungen bieten und welche Regeln hierfA¼r eingehalten werden mA¼ssen. Im Anschluss wird erlAcutert, in wie weit die InteraktivitAct bei mobilen Anwendungen eine Rolle spielt und welche MApglichkeiten sich daraus ergeben. Weiterhin werden zwei Konzepte interaktiver Filme vorgestellt. Auf Basis der zuvor gewonnenen Erkenntnisse folgt im sechsten Kapitel die praktische Umsetzung eines Micromovies. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden im Kapitel sieben nAcher betrachtet. AnschlieAŸend wird eine Zusammenfassung des neuen Mediums sowie ein Ausblick auf zukA¼nftige ErweiterungsmApglichkeiten gegeben. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 1.1EinfA¼hrung in das Thema 2 1.2Zielsetzung 2 1.3Gliederung der Arbeit 3 2.Analyse 5 2.1Zielgruppen 6 2.2Online-Umfrage 7 2.2.1Soziodemographische Daten 8 2.2.2Fragestellungen und Auswertung der Ergebnisse 8 2.3Studien 15 2.3.1ReprAcsentative Studien im Aœberblick 15 2.3.2Nutzung mobiler Internetdienste in Deutschland 16 2.4Vergleich und Zusammenfassung 22 3.Bestandsaufnahme des Mobilfunkmarktes 24 3.1Entwicklung des mobilen EndgerActemarktes 26 3.2Aœberblick A¼ber mobile EndgerActe 27 3.3Spezifische Eigenschaften von Mobiltelefonen 34 3.4Technische Anforderungen an mobile GerActe 34 3.4.1Displaytechnologie 35 3.4.2EndgerActe-Interface 39 3.4.3Dateiformate 42 3.4.4DateigrApAŸe und SpeicherkapazitAct der EndgerActe42 3.4.5Bild- und TonqualitAct 42 3.4.6AkkukapazitAct 42 3.5Betriebssysteme 46 3.5.1Symbian OS 46 3.5.2Garnet OS 48 3.5.3Microsoft Windows Mobile 50 3.5.4Embedded Linux 51 3.5.5OS X 54 3.5.6Ausblick 55 3.6Aœbertragungstechnologien fA¼r mobile EndgerActe 56 3.6.1Mobilfunksysteme 56 3.6.1.1GSM/GPRS 56 3.6.1.2UMTS 57 3.6.1.3HSDPA 58 3.6.1.4WLAN 58 3.6.1.5Bluetooth 58 3.6.2Mobile Broadcast 59 3.6.2.1DAB 59 3.6.2.2DVB-T 59 3.6.2.3DMB 60 3.6.2.4DVB-H 60 3.6.2.5DXB 61 3.6.2.6MediaFLO 61 4.Mobiler Inhalt 63 4.1Abspielumgebungen von kurzen Filmen 64 4.1.1Kino 64 4.1.2Fernsehen 64 4.1.3Internet 65 4.1.4Ausstellungen/Messen 65 4.1.5Mobile EndgerActe 66 4.2Musik- und Video 66 4.2.1Portale 66 4.2.2Musik- und Videostores 67 4.2.3Film- und Fernsehbranche 69 4.2.4Hersteller von Mobiltelefonen und Netzbetreiber 72 4.2.5Produzenten und Vertreiber von mobilen Videos 73 4.3News 75 4.4Games 77 4.4.1Hersteller von Mobiltelefonen und Netzbetreiber 77 4.4.2Produzenten und Vertreiber von Handy-Games 78 4.5Software 79 5.Micromovie 81 5.1Definition, Einordnung und Merkmale 82 5.2Rahmenbedingungen fA¼r mobile Videos 84 5.2.1Bedienbarkeit des Mobiltelefons 84 5.2.2BildschirmgrApAŸe und AuflApsung 84 5.2.3TonqualitAct 84 5.2.4DateigrApAŸe: SpeicherkapazitAct und Aœbertragungszeiten/-Kosten 85 5.2.5Auslieferung von mobilen Videos 85 5.2.5.1Player 86 5.2.5.2Streaming oder Download 86 5.2.5.3Client-Server-LApsungen 87 5.3Videokompression 88 5.3.1Notwendigkeit der Datenreduktion 88 5.3.2Encoding und Containerformate 88 5.3.3Arten der Videodatenreduktion 89 5.3.3.1Bildwiederholrate 91 5.3.3.2OrtsauflApsung 92 5.3.3.3SchlA¼sselbildrate 94 5.3.3.4Deinterlacing 96 5.3.4Der MPEG-1-Codec 97 5.3.5Dateiformate fA¼r geringe Bandbreiten 98 5.3.5.1H.263 98 5.3.5.2MPEG-4 99 5.3.5.3H.264 100 5.3.5.4GegenA¼berstellung der mobilen Codecs MPEG-4 und H.264101 5.3.5.5Sorensen Spark 102 5.3.5.6On2 VP6 103 5.3.5.7GegenA¼berstellung On2 VP6 und Sorenson Spark 103 5.3.6 Die Komprimierungstechnologie Mobiclip 103 5.3.7Software zur Darstellung von mobilen Videos 104 5.4Inhaltliche Aufbereitung von Micromovies 107 5.4.1LAcnge der Videos 107 5.4.2Plot und narrative Struktur 107 5.4.3KamerafA¼hrung und Bildsprache 109 5.4.4Lesbarkeit von Typografie und Infografik 112 5.4.5VerhAcltnis Sound- zu BildqualitAct 116 5.4.6Credits und Brandings 116 5.5InteraktivitAct mobiler Videos 116 5.5.1Digital Storytelling 117 5.5.1.1LinearitAct und NonlinearitAct 117 5.5.1.2Eigenschaften interaktiver ErzAchlweisen 119 5.5.2Verschiedene Konzepte interaktiver Filme 119 6.Produktion eines Micromovie 121 6.1Idee 122 6.2Analyse des Filmmaterials 122 6.3 Umsetzung 123 7.Resultate 131 7.1Erarbeitung der Grundlagen 132 7.2Aufbereitung eines Micromovie 132 8.Zusammenfassung und Ausblick 133 8.1ErweiterungsmApglichkeiten 134 8.2Zusammenfassung 135 Anhang 137 A Glossar 138 BAbkA¼rzungsverzeichnis 152 C Abbildungsverzeichnis 156 D Literaturverzeichnis 168 Textprobe:Textprobe: Kapitel 5.4, Inhaltliche Aufbereitung von Micromovies: Die zu Beginn des Kapitels erlAcuterten Merkmale und Rahmenbedingungen sind bei der inhaltlichen und gestalterischen Aufbereitung eines Micromovie zu berA¼cksichtigen, um ein speziell fA¼r Mobiltelefone optimiertes Video zu erstellen. Was es dabei im Einzelnen zu beachten gilt, wird in den nachfolgenden Abschnitten beschrieben. LAcnge der Videos: Die LAcnge mobiler Videoformate ist eines der wesentlichen, inhaltlichen Kriterien. Sie variiert aufgrund unterschiedlicher Gegebenheiten wie Aœbertragungsart und -geschwindigkeit, Inhalt, Publikum sowie mobilem GerAct und sollte daher individuell erfolgen. Einen bestimmten Richtwert gibt es nicht. GrundsActzlich empfiehlt sich jedoch bei niedrigen DatenA¼bertragungsraten eine geringe CliplAcnge. FA¼r GPRS gilt als Anhaltspunkt eine Abspieldauer von 15 bis 60 Sekunden. Je nach Inhalt kann es allerdings zu BeeintrAcchtigungen in der BildqualitAct kommen. UMTS ermApglicht dagegen bei gleicher CliplAcnge bessere Ergebnisse. Die maximale LAcnge liegt hier bei etwa vier Minuten. Derzeit angebotene Videos haben mitunter auch eine wesentlich lAcngere Abspieldauer. So betrAcgt die LAcnge der verfA¼gbaren Video-Podcasts teilweise zwischen 1 und 30 Minuten. Laut Joachim Bader und Stefan Mohr, GrA¼nder des Unternehmens Pocketframes, werden sich a€˜in Zukunft [...] mit Sicherheit Standards herausbildena€™. Plot und narrative Struktur: Mobile Bewegbildinhalte werden im Gegensatz zum Fernsehen nicht nebenbei genutzt. Der User setzt sich in der Regel intensiv mit seinem mobilen GerAct auseinander. Trotzdem gibt es Situationen, in denen die Aufmerksamkeit des Nutzers nachlAcsst oder durch verschiedene Umweltreize unterbrochen wird. Der Plot und die Dramaturgie sollten daher einfach gestaltet sein, um lediglich eine geringe Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Die Handlung eines Micromovie lAcsst sich nach der klassischen ErzAchlweise aufbauen. Sie gliedert sich in einen Anfang, eine Mitte und einen Ende. a€˜Mobile Videosa€™ mA¼ssen aufgrund ihrer KA¼rze schnell auf den Punkt kommen. Sie verfA¼gen A¼ber eine geringe ErzAchlzeit, das bedeutet der User hat nur eine geringe Zeitspanne, um diese zu betrachten. Dementsprechend kurz ist auch A¼berwiegend deren erzAchlte Zeit, der Zeitraum, der in einer Geschichte erzAchlt wird. Deshalb ist von Redundanzen, das heiAŸt mehrmaligen Wiederholen desselben Informationsgehaltes in der ErzAchlstruktur sowie einen ausgedehnten Einstieg in die Geschichte abzusehen. Die Charakterisierung der Personen in der Geschichte ist trotz geringer ErzAchlzeit nicht zu vernachlAcssigen. Kurze Formate sollten sich auf wenige Filmfiguren beschrAcnken, um den Betrachter nicht zu verwirren und diese deutlich in ihrem Umfeld zuordnen zu kApnnen. Die Hauptakteure werden dabei am ausfA¼hrlichsten behandelt, Nebenfiguren dienen A¼berwiegend der UnterstA¼tzung des HandlungsgerA¼stes. In der Produktion eines Micromovie werden oftmals auch bestehende TV-Formate aufgegriffen und auf Basis dieser, geeignete kurze Filme produziert. Dies hat den Vorteil, dass die Filmakteure nicht nAcher vorgestellt werden mA¼ssen, da sie dem Zuschauer bereits bekannt sind. Um den Betrachter von Anfang bis zum Schluss an die Geschichte zu fesseln, lAcsst sich die Handlung wie beim klassischen Film in Form einer Dramaturgie aufbauen, trotz der KA¼rze. Dies erfolgt anhand der Einteilung in einzelne Handlungsabschnitte, der Beziehungen der einzelnen Szenen untereinander sowie deren Anordnung im Film. Weiterhin besteht die MApglichkeit, die Dramaturgie durch bestimmte ErzAchlmittel wie Metapher, Symbole und Allegorien zu verstAcrken. Das Ende der Geschichte kann sowohl offen als auch geschlossen sein. Es werden entweder alle wesentlichen Fragen, die sich im Laufe der Handlung ereignet haben, beantwortet oder die FortfA¼hrung bleibt dem Betrachter A¼berlassen. Einige kurze Formate werden speziell fA¼r ein offenes Ende konzipiert, um den Nutzer zum Nachdenken anzuregen. Besonders beliebt sind zurzeit Mobisodes. Dabei wird zwischen mobilen Sequenzen differenziert, deren einzelne Folgen in sich abgeschlossen sind oder bei denen sich der Handlungsablauf A¼ber mehrere Episoden erstreckt. Beim letzteren endet jede einzelne Folge auf dem a€˜Cliffhangera€™. Das bedeutet, die Geschichte endet auf dem HAphepunkt und wird in der nAcchsten Episode fortgefA¼hrt, deren Schlussszene wiederum offene Fragen einer oder sogar mehrerer HandlungsstrAcnge aufwerfen kann. Zu beachten ist hierbei, dass der ErzAchlfluss A¼ber mehrere Folgen hinweg aufrechterhalten wird. Diese Form des Spannungsaufbaus fesselt den Betrachter an den Film und weckt bei ihm Neugierde auf die nAcchste Serie. Die LAcnge einer Episode variiert zwischen einer und drei Minuten. Beispiel a€˜DogaBonea€™: Die Micromovie Serie a€˜DogaBonea€™ vom Apsterreichischen Werbefilmer Andreas Hafele besteht aus fA¼nf Episoden An 60 Sekunden. Die Geschichte handelt von einem Hund, der mit dem Handy seines Herrchens verschwindet und einen aufregenden Tag in London verbringt. Jede Episode erzAchlt dabei eine turbulente Geschichte des Tieres. Der Hund und dessen Besitzer sind gleichzeitig die Hauptakteure. Jede Folge verfA¼gt A¼ber eine Nebenfigur, die jeweils in einen kurzen Dialog mit dem Herrchen tritt. In vier von den fA¼nf kurzen Serien ist das Ende offen. Hier baute Andreas Hafele einen CliffhAcnger zur jeweils nAcchsten Episode ein, um das Interesse des Users nach einer weiteren Folge zu wecken. a€˜Die Verarbeitung des Plots und die Reduktion auf die wesentlichen Bestandteilea€™, so Joachim Bader und Stefan Mohr, a€˜hAcngen [...] extrem vom Inhalt aba€™. So muss bei mobilen Werbefilmen besonders auf den Markennamen oder das Logo geachtet werden. Bei Mobisodes dagegen ist es wichtig, den ErzAchlfluss A¼ber einige Episoden hinweg beizubehalten. Jede Kurzform, ob Animation, Werbefilm oder Comedy-Sendung fordert a€˜einen jeweils eigenen, geeigneten Ansatz, um auf dem mobilen EndgerAct zu funktionierena€™. Die in der Arbeit erwAchnte DVD ist nicht Bestandteil des Angebots.[Act08] Actimagine: Factsheet, http://www.actimagine.com/downloads/ Actimagine_factsheet.pdf, Zugriff am 13.07.2008. ... pdf, 17.07.2008 [Ado08c] Adobe: Flash Player Penetration, http://www.adobe.com/products/player_ census /flashplayer/, anbsp;...


Title:Micromovie - a creative Medium for mobile Engines
Author: Jessika Adam
Publisher:diplom.de - 2009-06-16
ISBN-13:

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